Komitat Zala

Komitat Zala liegt im südwestlichen Teil Ungarns in der Nachbarschaft von Kroatien und Slowenien. Komitatsitz ist Zalaegerszeg. Anzahl der Siedlungen ist 258 davon sind 10 Städte. Anzahl der Bewohner ist 288.000. Die Fläche macht 3784 km² aus.

Komitat Zala ist ein Treffpunkt verschiedener Landschaften. Die wichtigsten Landschaften sind: Zalaer Hügelland, Keszthely-Gebirge, West-Balaton. Der wichtigste Fluss ist Zala.

Diese eigenartige mit Wäldern bedeckte Landschaft entstand als Ergebnis von langen und komplizierten geologischen Vorgängen, die bis zu Millionen Jahre zurückreichen.

Das Klima ist eher ozeanisch, weniger kontinental.

Die Gespanschaft Zala wurde im XI. Jahrhundert von dem König, Heiligen Stephan des Ersten gegründet. Sie lebte ihre Blütezeit im Mittelalter in der Zeit des Königs Matthias im XV. Jahrhundert. Während der Türkenzeit diente sie als eine Schutzlinie (durch die Gespanschaft Zala führte der kürzeste Weg zu den österreichischen Provinzen) mit 30 kleineren und größeren Burgen. Die türkischen Länderstürmer wurden 1690 vertrieben. Im XVIII. Jahrhundert begann ein wirtschaftlicher und kultureller Aufschwung, die Urbanisation. Die Reformzeit brachte eine große gesellschaftliche Belebung. Im XX. Jahrhundert nach den zwei Weltkriegen während der sowjetischen Besatzung und nach dieser Zeit zogen sich schnelle gesellschaftliche und wirtschaftliche Änderungen voll. Heute erlebt Komitat Zala eine bedeutende Entwicklung in der Industrie, Wirtschaft, Ausbildung und im Gesundheitswesen. Im wirtschaftlichen Leben spielen die Holzindustrie, Forstwirtschaft, Maschinenindustrie und der Tourismus eine bedeutende Rolle.

Die touristische Anziehungskraft im Komitat bilden die unberührte Natur, die zahlreichen Heilbäder, die romantische Göcsejer Landschaft, die Volkskunst und der traditionelle Dorftourismus. Im Komitat Zala befindet sich Hévíz, der größte Warmwasserteich Europas.